Wanderwege auf den Kykladen 13. - 24.



13. Santorin - Caldera


13. Von Fira über Firostefani nach Imerovikli uns bis nach Oia

Ein Spazierweg führt uns auf Santorin an der Caldera entlang von Fira nach Imerovikli. Ein Traumpfad für Fotofreunde, auf dem die ganze architektonische Schönheit dieser Postkartenidylle vor uns liegt. Allerdings wissen das auch andere zu schätzen, ganz alleine ist man dort nicht unterwegs. Für Wanderfreunde geht der Weg weiter bis Oia, wo uns in der Menge ein traumhafter Sonnenuntergang erwartet. 



14. Naxos - Zas


14. Von der Kirche Agia Marina zum Gipfel des Zas

Beim Zeus, der Zas! Kein Märchen aus Tausendundeine Nacht, aber immerhin 1001 Meter hoch. Benannt nach dem Göttervater ist er der höchste Berg in der Kykladenwelt. Bei gutem Wetter ist er von der Kirche Agia Marina aus (bei Danakos) in gut neunzig Minuten zu erklimmen. Dieser Weg ist gut markiert, und mancher erledigt die Strecke sogar in Badeschlappen, andere biwakieren dort sogar, wenn das Wetter es zulässt.  



15. Amorgos - Theologos


15. Zur Agia Barbara Kapelle und zum Theologos Kloster

Ein Treppenweg führt uns auf Amorgos von Langada den Wander-weg Nr. 5 hinauf zur Barbara Kapelle und dem Kloster Agios Ioannis Theologos. Während wir zuerst noch auf die Bucht von Ägiali zurückblicken, kommen wir zwischendurch in ein Gebiet, das man fast als „Wald“ bezeichnen könnte. Von der Barbara Kapelle ist es nur noch ein Katzensprung bis zum verlassenen Kloster. Und weiter geht der Weg bis zur Stavros Kapelle.  



16. Folegandros - Ano Meria


16. Von Chora auf dem Wanderweg Nr. 1 nach Ano Meria

Folegandros, die mondäne. Dass diese kleine Insel jedoch auch ihre andere Seite hat erfahren wir auf der Wanderung von Chora über Angali bis nach Ano Meria. Vorbei an der Christos Kapelle mit Blick auf den Nikolaos Strand geht es auf dem Wanderweg Nr. 1 bis zur Livadakia Bucht. Eine Einkehr bei Irinis Lebensmittelladen & Taverne sollten wir uns auf dem Rückweg nicht entgehen lassen. Ursprüngliches Griechenland wie wir es lieben.



17. Syros - Varvaroussa


17. Von Kini nach Delfini und zur Varvaroussa Bucht

Wer einsame Badebuchten liebt, der ist auf der Insel Syros genau richtig. Auch im August kann man hier noch den Massen entfliehen. Vom Badeort Kini geht ein Küstenweg bis zur Delfini Bucht, wo ein Monopati beginnt, das uns zur Traumbucht Varvaroussa führt. Den weißen Sand und das türkisfarbenes Wasser haben wir fast für uns allein, nur ab und zu kommen ein paar Einheimische mit ihrem Boot zu dem einzigen Haus in der Bucht.   



18. Donousa - Livadi


18. Von Stavros über Kato Milo zum Livadi Strand

Eine Bürgerinitiative auf Donoussa, die „Cycladian Donoussa Community Cultural Association POSEIDON“ hat sich dafür eingesetzt, dass die fünf wichtigsten Wanderwege auf der Insel in Stand gesetzt wurden. Mir gefällt der Weg Nr. 4 über die halbverfallene "Untere Mühle" sehr gut, vor allem um sich anschließend am Livadi Strand zu entspannen. Ein anschließender Gang hoch nach Mersini endet bei Litsa in ihrem Restaurant Tzi Tzi.



19. Milos - Sarakiniko


19. Vom Sarakiniko Beach bis Papafrangas

Sarakiniko – diese Küste im Norden von Milos wird oft mit einer Mondlandschaft verglichen. Nicht zu Unrecht wie ich finde. Der Nordwind und die Wellen haben hier die vulkanische Asche in bizarre Formen verwandelt. Ein gestrandetes Geisterschiff macht die Atmosphäre noch unwirklicher. Der Gang die Küste entlang in Richtung Papafrangas bringt uns auf die Erde zurück, die versteckten Buchten laden uns bei Windstille zu einem Bad ein.



20. Naxos - Kloster Fotodotis


20. Von der Agia Marina zum Kloster Fotodotis nach Danakos

Von der Kirche Agia Marina auf Naxos, von der auch ein Weg hinauf zum Zas beginnt, führt auf der anderen Straßenseite ein schöner Spazierweg bis zum Wehrkloster Fotodotis, das in den letzten Jahren restauriert wurde. Leider ist die Tür verschlossen, ein Blick ins Innere bleibt uns verwehrt. Ein uralter gepflasterter Weg führt von hier zum kleinen Ort Danakos, in einem Tal sehr idyllisch gelegen mit einer sehr guten Taverne.    



21. Serifos - Taxiarchis


21. Vom Kloster Taxiarchis auf dem Wanderweg Nr. 1 zur Chora

Vielleicht treffen wir auf Serifos im Taxiarchis Koster den Mönch Makarios an, der uns gerne das Innere des Klosters zeigt. Eine Spende wird erwartet! Ein Stück weiter die Straße hinunter bei Kéntarchos beginnt dann der Wanderweg Nr. 1, ein Panoramaweg, der uns Ausblicke auf den Stausee, die Bucht von Psili Ammos und Livadi ermöglicht. Der Weg führt uns bis nach Chora, wo uns der Choriatiki Salata bestimmt gut schmeckt.



22. Sikinos - Heroon


22. Von Chora Kastro zum Heroon Episkopi

Ein Heroon ist – laut Wikipedia – in der griechisch-römischen Architektur ein Heiligtum oder Grabdenkmal eines Heros. Ich nehme mal an, das soll ein Held sein, vielleicht ein legendärer Gründer eines Ortes. Auf Sikinos ist das Heroon die Hauptattraktion. Wohl der schönste Wanderweg führt ab Chorio die Küste entlang. Auf dem Rückweg wollen wir die Winery besuchen, wenn sie geöffnet ist könnten wir dort den Inselwein probieren. 



23. Sifnos - Kastro


23. Von Faros über Kato Petali nach Kastro

Faros auf Sifnos ist heute unser Ausgangspunkt. Ein Weg führt uns von hier bis nach Kato Petali, von wo wir den ehemaligen Hauptort Kastro erreichen. Kastro selbst ist Kykladenarchitektur pur, einer der schönsten, faszinierendsten und geheimnisvollsten Orte der Kykladen, der seit über dreitausend Jahren bewohnt ist. Die auf dem Felssporn vorgelagerte Kapelle der 7 Märtyrer ist der Blickfang und ein beliebtes Fotomotiv.

 


24. Anafi - Kap Kalamos


24. Auf den Kalamos zum Kloster der Panagia Kalamiotissa
Höhepunkt einer Kykladenwanderung ist sicherlich die Bezwingung des Kalamos auf Anafi.  Vom Kloster Zoodochou Pigi gehen wir den gut ausgebauten Wanderweg Nr. 2 hinauf. Etwas schwindelfrei sollte man hier allerdings schon sein, die wackeligen Geländer sind nicht sehr vertrauenserweckend, aber die Aussicht vom Zielort, der Gipfelkapelle Panagia Kalamiotissa, entschädigt uns für die Mühen des Aufstiegs.




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